Blauer Pfau

(Pavo cristatus)

 

 

Haltungen:                         Deutschland: 288 (Liste bei Zootierliste)                                                    

                                            Restliches Europa: 416

Vorkommen:                      Südasien

Gesamtlänge          :          90 - 230 cm

Schwanzlänge:                  80 - 160 cm

Gewicht:                             2,7 - 6 kg

Gefährdungsstatus:           nicht gefährdet

Pfau  (2)
Pfau
Pfau  (2)
Pfau  (1)
Pfau  (3)
Pfau  (2)
Nashorn mit Pfau  (2)
Pfau  (6)
Pfau  (3)
Pfau  (7)
Pfau  (2)
Pfau
Meerschweinchen und Pfau
Pfau  (1)
Pfau  (8)
Pfau  (4)
Pfau  (1)
Wuschel mit Pfau  (3)
Pfau  (6)
Pfau  (3)
Wuschel mit Pfau  (2)
Pfau
Pfau  (3)
Pfau  (2)
Pfau  (2)
Pfau  (4)
Pfau  (1)
Pfau  (3)
Pfau
Wuschel und Pfau
Pfau (5)
Pfau (4)
Pfau (7)
Pfau (6)

Weitere Infos:

Pfauen begleiten den Menschen schon sehr lange. So zierten diese Vögel laut Antiker Quellen bereits die Paläste der Pharaonen, Perser und der alten Griechen. Damals wie heute faszinierten die Menschen die Fähigkeit des Tieres ein Rad (nicht die Übung aus dem Sportunterricht) zu schlagen.

 

Diese Methode nutzen die männlichen Vögel während der Balz. Sie stellen ihre verlängerten Schwanzfedern auf, auf denen sich mehrere „Augen“ befinden. Dabei „gewinnt“ nur der Pfau mit dem prächtigsten Gefieder und darf sich mit den Hennen paaren. In der Natur wird dieses Verhalten den Pfauen durchaus zum Verhängnis, da die Tiere so von Feinden wie Tigern, Leoparden, Krokodilen und großen Greifvögeln sehr gut gesehen werden und aufgrund des Gewichts der Federn nur sehr schlecht fliehen können.

 

Brütenden Hennen und deren Nachwuchs können auch Marder, Mungos und kleinere Raubvögel gefährlich werden. Die Henne legt nach der Paarung Mehrere Eier, welche von ihr 28-30 Tage bebrütet werden. Nachdem die Küken aus den Eiern geschlüpft ist kümmert sich die Henne allein um die Aufzucht der Jungen, bis diese selbstständig in der Lage sind zu fliegen. Ursprünglich kam der Pfau nur in Indien sowie Pakistan vor. Aufgrund der großen Beliebtheit bei Privathaltern ist der Pfau inzwischen überall dort verbreitet, wo auch Menschen leben.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Arten sind diese Tiere aber kein Problem für fremde Ökosysteme, da die Tiere sehr standorttreu sind  und bei regelmäßiger Fütterung und Wassergabe immer wieder zum Übernachtungsstall zurück kehren. Auch in der Zoohaltung finden sich Blaue Pfauen, welche sich aufgrund dieser Eigenschaft auf dem gesamten Zoogelände tummeln dürfen, während die meisten anderen Arten „nur“ in ihrem Gehege zu finden sind. Pfauen sind verwandtschaftlich am nächsten mit unseren Hühnern und Fasanen verwandt, weshalb man viele Verhaltensweisen dieser bei den Pfauen wiederfindet.

 

So das Scharren nach Nahrung im Boden. Wie die meisten Hühnervögel sind Pfauen Allesfresser und nehmen alles zu sich, was in ihren Schnabel passt. Das umfasst neben Samen und Früchten einzelner Pflanzen auch Insekten und Weichtiere, welche sie beim scharren ausbuddeln oder aufscheuchen. In ihren Beständen sind Pfauen nicht bedroht und werden in Privathand auch gut nachgezogen. Inzwischen finden sich auch einige Zuchtformen der Tiere in der Privathaltung. Darunter den rein weißen Pfau und den, dem Blauen Pfau sehr ähnlich sehenden, Weißflügelpfau.

Text von Adrian Langer

 

Mehr Informationen zum Blauen Pfau findet ihr bei Wikipedia oder im Zootier Lexikon.