Mandarinente

(Aix galericulata)

 

 

Haltungen:                         Deutschland: 132 (Liste bei Zootierliste)                                                    

                                            Restliches Europa: 210

Vorkommen:                      östliches Asien

Gesamtlänge:                    41 - 51 cm

Flügelspannweite:            68 - 74 cm

Gewicht:                             428 - 693 g

Gefährdungsstatus:           nicht gefährdet

Mandarinente (1)
Mandarinente (2)
Mandarinente  (2)
Mandarinente  (3)
Mandarinente  (1)
Mandarinente  (2)
Mandarinente  (1)

Weitere Infos:

Bunter Mantel & coole Frisur - so lässt sich das Aussehen dieser Ente (vor allem des Erpels in der Fortpflanzungszeit) zusammenfassen. 132-mal kommt die Mandarinente in deutschen Zoos vor. Aus der Gefangenschaft geflüchtete Tiere leben bei uns als Neozoen in freier Wildbahn. Auf Grund ihrer besonderen Färbung wurden die ersten Tiere bereits Mitte des 18. Jahrhundert in Europa eingeführt. Ursprünglich kam das scheue Ziergeflügel aus Ostasien, dort sind die Enten aktuell in ihrem Bestand bedroht.

Ihr Name hat nichts mit Zitrusfrüchten zu tun, sondern er leitet sich von „Mandarin“ (ehemaliger chinesischer Staatsbeamter) ab, da dieser oft aufwändige orange Kleidung trug.

Mandarinenten leben gerne an nährstoffarme Seen, Teichen und langsam fließende Flüsse in Waldgebieten. Sie bevorzugen eine ruhige Lage, mit schützenden und dicht bewachsenen Uferregionen, denn die Tiere sind scheu, verstecken sich gerne.

Außerhalb der Brut leben sie in kleinen Gruppen. Während der Brut führen sie eine „monogame Saisonehe“, manchmal bleiben Paare auch über mehrere Jahre zusammen.

Mandarinenten sind Höhlenbrütende, d.h. sie bauen ihre Nester in Baumhöhlen (in Höhe von bis zu neun Metern). Durch ihre scharfen Krallen sind sie gute Kletterer*innen. Das gilt auch schon für die Jungtiere.

Mandarinenten sind Allesfresser. Sie ernähren sich von Insekten, Weichtiere, Wasserpflanzen, Getreidekörner, Nüsse, Eicheln oder anderen Sämereien.

 

Mehr Informationen zu den Mandarinente findet ihr bei Wikipedia oder im Zootier Lexikon.