Europäischer Rotfuchs
(Vulpes vulpes crucigera)

 

 

Haltungen:                         Deutschland: 60 (Liste bei Zootierliste)                                                    

                                            Restliches Europa: 66

Vorkommen:                      Europa

Lebensraum:                     Wälder, Grasland, Äcker

Kopf-Rumpf-Länge:          62 - 75 cm

Schwanzlänge:                  30 - 45 cm

Gewicht:                              5 - 7,5 kg

Nahrung:                             Allesfresser

Gefährdungsstatus:           nicht gefährdet

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Rotfuchs (2)
Rotfuchs (1)

Weitere Infos:

Füchse sind auf nahezu allen Kontinenten zu Hause. Tiere der Unterart europäische Rotfüchse sind die häufigsten Wildhundeart in Europa und die einzige heimische europäische Fuchsart. Sie haben von allen wildlebenden Raubtieren das größte Verbreitungsgebiet und können sowohl nördlich des Polarkreises als auch in fast tropischen Gebieten leben. Je nach Lebensraum variiert ihre Körperfarbe und -größe: Je kälter die Region desto kleiner die Ohren und dicker das Fell.


An ihren Lebensraum stellen sie keine großen Ansprüche und passen ihre Nahrung dem Angebot an. Auch im städtischen Bereich werden immer wieder Füchse beobachtet (z.B. auf Friedhöfen oder in Parks).


Die Größe ihres Streifgebietes ist abhängig vom Nahrungsangebot. Sie sind Allesfresser und bevorzugen Regenwürmer, Feldmäuse, Eier, Vögel, Hausgeflügel, kleine Amphibien, Früchte, Küchenabfälle, Tierfutter aber auch Aas. 


Füchse haben einen sehr guten Geruchssinn und eine hervorragenden Nachtsicht.
Füchse leben in Familienverbände mit einem dominanten Paar an der Spitze. Je nach Sterblichkeitsrate sind die Tiere monogam oder polygam. Die Fähe (weiblicher Fuchs) bekommt in der Regel 4 bis 6 Junge, die in einem Bau aufgezogen werden. Der Rüde versorgt Fähe und Jungtier mit Nahrung.


In Gefangenschaft können Füchse bis zu 14 Jahre alt werden. In freier Wildbahn sterben sie deutlich früher.


In einem Grab aus der Zeit um 14.500 v. Chr. wurden Fuchsknochen als Grabbeigaben gefunden. Um diese Zeit fanden in einigen Gebieten die ersten Domestizierungsversuche von hundeartigen Tieren statt.


In Fabeln wird der Fuchs auch Reineke genannt. Der Name spielt auf die Schlauheit des Fuchses an.

 

Mehr Informationen zu dem Rotfuchs findet ihr bei Wikipedia oder im Zootier Lexikon.