Schneeeule

(Bubo scandiacus)

 

Haltungen:                         Deutschland: 182  (Liste bei Zootierliste)                                                    

                                            Restliches Europa: 177

Vorkommen:                      Island, Nordeuropa, Sibirien, Alaska, Kanada und Grönland 

Lebensraum:                     Tundrengebiete

Gesamtlänge:                    55 - 66 cm

Flügelspannweite:            145 - 157 cm

Gewicht:                             1,6 - 2,5 kg

Nahrung:                             kleine Säugetiere

Gefährdungsstatus:           gefährdet

Schneeeule (1)
Schneeeule
Schneeeule (2)
Schneeeule (3)
Schneeeule (2)
Schneeeule  (2)
Schneeeule mit Wuschel (2)
Schneeeule  (5)
Schneeeule
Schneeeule  (3)
Schneeeule
Schneeeule  (3)
Wuschel mit Schneeeule
Schneeeule  (2)
Schneeeule  (3)
Schneeeule  (5)
Schneeeule  (2)
Schneeeule  (1)
Schneeeule  (3)
Schneeeule  (1)
Schneeeule  (5)

Weitere Infos:

Spätestens seit Harry Potter kennt sie jedes Kind: Die Schnee-Eule. Schneeweiße Männchen und weißes Gefieder mit dunklen Flecken oder Streifen bei den etwas größeren Weibchen. Dazu ein schwarzer Schnabel sowie ein hypnotisierender Blick aus gelben Augen und dicht befiederte „Füße“ gegen die Kälte ihrer Umgebung und das Versinken im Schnee.  Stundenlang können sie so auf kleinen Hügeln stillsitzen

182 mal kommt die Schnee-Eule in deutschen Zoos vor. Besonders schön sind dabei die begehbaren Gehege, in denen die Eulen aus nächster Nähe beobachtet werden können.

In der freien Wildbahn lebt sie in den offenen Landschaften der Tundra-Gebiete der Arktis und der skandinavischen Fjälls. Nur wenn es richtig kalt wird, zieht die Schnee-Eule sich in die Wälder zurück.

Während sie in der Natur 9 bis 15 Jahre alt wird, haben in Gefangenschaft einzelne Tiere schon ein Alter von bis zu 28 Jahre erreicht.

Schnee-Eulen sind Einzelgänger*innen. Nur zur Brut kommen sie zusammen, Innerhalb eines Brutzyklus sind die Bodenbrüter monogam. Zur Brut bevorzugen sie Gebiete, in denen der Schnee im Frühling früh schmilzt. Während Schnee-Eulen unter normalen Umständen Konflikten aus dem Weg geht neigt sie in der Brutzeit zu extremer Revierverteidigung

Im Gegensatz zu vielen anderen Eulenarten ist die Schnee-Eule tag- und dämmerungsaktiv, im Winter auch nachtaktiv. Dies erkennt man bei Eulen an der Augenfarbe. Gelbe Augen bedeuten, dass die Eule am liebsten am Tag jagt. Sind sie orange, geht sie hauptsächlich in der Dämmerung auf die Jagd. Hat die Eule schwarze Augen, bevorzugt sie, nachts bei Mondschein zu jagen. Sie passt sich an ihre Beutetiere an und ernährt sich vor allem von kleinen Säugetieren (v.a. Lemminge und Wühlmäuse) und Vögel (v.a. Schneehühner), in Wassernähe auch von Fischen.

Polarfüchse und Raubmöwen sind ihre natürlichen Feinde, da diese die Gelege plündern.

Die Schnee-Eule steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

 

Mehr Informationen zu den Schneeeulen findet ihr bei Wikipedia oder im Zootier Lexikon.