Wellensittich
(Zuchtformen)

(Melopsittacus undulatus)

 

 

Haltungen:                         Deutschland: 294  (Liste bei Zootierliste)                                                    

                                            Restliches Europa: 205

Vorkommen:                      Australien

Lebensraum:                     Trockene, Halboffene Gebiete

Gesamtlänge:                    18 cm

Flügelspannweite:            26 - 28,5 cm

Gewicht:                             24 - 48 g

Nahrung:                             Samen von Bodendecker

Gefährdungsstatus:           nicht gefährdet

Wellensittich
Wellensittich (3)
Wellensittich (1)
Wellensittich (4)
Wellensittich (2)
Wellensittich  (2)
Wellensittich  (1)
Wellensittich  (2)
Wellensittich

Weitere Infos:

Der Wellensittich gehört wohl zu den bekanntesten Vogelarten und gehört auch zu der Familie der Papageien.

 

In freier Wildbahn leben sie in sehr großen Schwärmen. Seit 1840 Werden sie in Europa als Ziervögel gehalten und ist heute die wohl am häufigsten gehaltene Papagaienart weltweit.

 

Durch die Massenhafte Züchtung der Vögel gab es irgendwann eine große Zahl von Farbvarianten. Zuerst waren diese Varianten nicht sonderlich beliebt. Doch kurz vor dem zweiten Weltkrieg kam es dann in Japan zu einer großen Nachfrage.

 

In Deutschland und vielen anderen Ländern gibt es spezielle Zuchtvereine.

Dieses Gedicht hat uns Andrea Hitschler geschickt. Den Verfasser kennt sie nicht, aber es hat ihr und uns gut gefallen.

Der Welli - ein Gedicht
Wer fliegt so hoch und auch geschwind?
Es ist ein Welli, er macht viel Wind.
Er fliegt mit seinem großen Schwarm
Wie einst schon seine vielen Vorfahr"n.

Ein Welli ist"s mit gelbem Ge
sicht
Und hier kommt seine kleine Geschicht":
In seinem Schwarm geht er auf Streif"
Und sucht Grassamen, die sind reif.

Sie suchen dort, sie suchen hier
Und fressen dann nicht ohne Gier.
Bald geht es weiter über roten Sand
In einem weit entfernten Land.

Sie sind nun schon fast außer Sicht,
Doch überhören kann man sie nicht:
Das Zwitschern trägt der sanfte Wind,
So dass sie noch lang zu hören sind.

Sie sind dabei, jetzt schlafen zu gehn
Und in grünen Blättern kaum mehr zu sehn.
Sie sitzen dicht an dicht in Reihn
Und schlafen so ganz glücklich ein.

Im Schlaf träumt unser Welli sich fort
An einen unbekannten Ort.
Am nächsten Morgen, es ist noch ganz grau,
Trinkt er vom Grase den frisch-kühlen Tau.

Nun denn kommt Leben in den Eukalyptus-Wald,
Da regt sich Welli- um Welli-Gestalt.
Es wird sich geputzt und gemacht und getan,
Denn ein neuer, schöner Tag steht jetzt an.

Die Sonne strahlt, es weht kaum Wind,
Die Wellis fliegen bald geschwind
Über das unendlich weite Land in Rot,
Das ihnen seit jeher eine Heimat bot.

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Mehr Informationen zu den Wellensittichen findet ihr bei Wikipedia oder im Zootier Lexikon.