Adventskalender

Roter Panda - Tierpark Hellabrunn - München

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Die Bilder hat uns der Münchner Tierpark Hellabrunn freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Sie zeigen nicht nur Ulli, sondern auch Bilder der vorherigen Jungtiere aus München.

Der letzte in Hellabrunn geborene Rote Panda Ulli ist am 10.07.2020 im Münchner Tierpark Hellabrunn geboren worden. Für seine Eltern Miu und Justin ist es bereits der dritte Nachwuchs.

Am 18.09.2020 gab es dann die erste Medizinische Untersuchung, bei der dann auch das Geschlecht festgestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wog der Kleine Panda Ulli bereits 1200 Gramm. Bei der Geburt wiegt ein Roter Panda, auch Feuerfuchs genannt, etwa 120 bis 150 Gramm, eine beachtliche Leistung innerhalb von 10 Wochen das Gewicht zu verzehnfachen.

Wie bei Roten Pandas üblich, beteiligt sich Justin nicht an der Aufzucht des Nachwuchses. Das übernimmt allein Mutter Miu. Die ersten Monate verbringt das Jungtier nur in der Wurfhöhle.

Die Mutter verbringt die erste Woche nach der Geburt bei ihrem zu diesem Zeitpunkt noch blinden Kind und verlässt erst dann die Wurfhöhle, um nach Futter zu suchen. Sie kehrt jedoch häufig zurück, um ihr Kind zu säugen und zu säubern. Nach etwa 30-40 Tagen öffnen die Kleinen das erste Mal ihre Augen. Nach etwa 12 Wochen verlassen sie dann das erste Mal das Nest und mit ca. 5 Monaten nehmen sie dann auch feste Nahrung zu sich. Bis dahin muss die Mutter etwa die dreifache Menge an Futter zu sich nehmen als gewöhnlich, um genügend Milch zu produzieren.

Mit Beginn der nächsten Paarungszeit werden die Jungtiere dann von der Mutter vertrieben und müssen allein zurechtkommen.

Interessant ist, dass Rote Pandas zum Trinken ihre Pfoten benutzen. Sie tauchen sie ins Wasser und lecken diese dann ab.

Der Name Panda kommt ursprünglich aus dem Nepalesischen und bedeutet Bambus-Esser. Das ist wohl auch der Grund, warum der Rote Panda und der Große Panda diesen Namen tragen, obwohl sie in keiner Art und Weise miteinander verwandt sind.

Die Farbe des Feuerfuchses dient der Tarnung. Auch wenn es erstmal nicht so aussieht und er bei uns in den Bäumen zwischen dem vielen Grün sehr schnell auffällt. Doch in seiner Heimat haben viele Bäume Rote Flechten oder Moos, so dass er nicht auffällt, wenn er sich auf den Ästen der Bäume schlafen legt.

 

Mia san Tier - Der Zoo-Podcast aus Hellabrunn, Der Podcast ist abrufbar unter www.hellabrunn.de/podcast oder unter Spotify, Apple Podcasts und deezer.

für Mensch

Die Roten Pandas in Hellabrunn
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