Afrikanische Zibetkatze

Civettictis civetta

 

 

Haltungen:                         Deutschland: 2 (Tier u. Freizeitpark Thüle, Tierpark                                                                        Donnersberg)                                                          

                                            Restliches Europa: 6

Vorkommen:                      Afrika südlich der Sahara

Lebensraum:                     Savannen, Buschland, lichte Wälder, oft in Gewässernähe, bis                                                      1700m u. NN

Kopf-Rumpf-Länge:          67 – 84 cm

Schwanzlänge:                  35 - 47 cm

Gewicht:                              7 – 20 kg

Nahrung:                             Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien, Vögel, Insekten, Spinnentiere,                                                 Würmer, Aas, Früchte, Wurzeln

Gefährdungsstatus:           nicht gefährdet

Weitere Infos:

Das Fell der Afrikanischen Zibetkatze ist silbergrau und mit schwarzen, streifenförmig angeordneten Flecken oder Bändern gezeichnet. Innerhalb der Art gibt es eine große Variation der Musterungen, auch „melanistische“ Tiere sind bekannt. Bei diesen sind die Beine und die hintere Schwanzhälfte schwarz gefärbt, auch im Gesicht können sie schwarze Markierungen tragen, die an Waschbären erinnern. Das Tier auf dem Foto ist so ein Vertreter.

Kennzeichnend für die Art ist eine lange Rückenmähne, welche aufgerichtet werden kann.

Die Zibetkatzen sind Bodenbewohner, können aber sehr gut schwimmen. Selten klettern sie mal auf Bäume. Meist sind sie nachtaktiv, können aber auch am frühen Morgen oder bei bewölktem Wetter am Tag aktiv sein. Sie schlafen üblicherweise in dichter Vegetation verborgen. Sie leben einzelgängerisch und sind territoriale Tiere, die ihr Revier mit dem streng riechenden Sekret ihrer Perianaldrüsen markieren. Dieses Sekret spielt als „Zibet“ eine bedeutende Rolle in der Parfümindustrie. Meistens wird dieser Stoff heute künstlich hergestellt, trotzdem gibt es wohl noch größere Farmen mit gefangenen Zibetkatzen in Afrika.

 

Neben dem Zibet sind allerdings auch Fell und Fleisch begehrt. Afrikanische Zibetkatzen sind jedoch noch weit verbreitet und zählen nicht zu den bedrohten Arten.

Das Weibchen kann zwei oder drei Würfe im Jahr austragen. Nach einerTragzeit von 60 bis 72 Tage kommen meist 2 – 3 Jungtiere auf die Welt. Sie sind im Vergleich zu anderen Katzenartigen relativ gut entwickelt und bereits behaart. Nach etwa einem Jahr werden sie  geschlechtsreif. Die Lebenserwartung wird auf 15 bis 20 Jahre geschätzt.