Opel.Zoo - 16.09.2020

Auf unserer Zootour 2020 haben wir in der zweiten Woche den Opel-Zoo in Kronberg besucht. Auf Grund der aktuellen Pandemie läuft natürlich aktuell einiges anders. Aber der Zoo hat sich mit einem guten Hygienekonzept und zusätzlichem Sicherheitspersonal aus unserer Sicht gut darauf eingestellt.

Erster Eindruck

Nach zwei Tagen ohne große Steigungen macht die Lage des Zoos deutlich, dass es wieder deutlich hügeliger wird. Die Parkplätze liegen direkt am schön gestalteten Eingangsbereich.

Ausschilderung

Ausschilderung zum Zoo

Die Ausschilderung zum Zoo ist gut.

Ausschilderung im Zoo

Die Ausschilderung im Zoo ist ebenfalls gut. Sie erfolgt in Form von Schildern mit deutschen Begriffen.

Ausschilderung an den Gehegen

Die Ausschilderung an den Gehegen ist gut. Während auf älteren Schildern nur der Tiername auf Englisch ergänzt ist, wird auf neueren Schildern auch ein Teil der Hintergrundinformationen übersetzt.

Preis

Der Preis beträgt 15,50€ für einen Erwachsenen.

Das Parken ist kostenlos.

Rundweg

Es gibt zwei auf dem Zooplan ausgewiesenen Rundwege. Beide sind auch sehr gut beschildert. Der blaue Rundweg dauert ca. 1 Stunde. Der rote Rundweg ist etwas länger und dauert ca. 2 Stunden. Aber es kann natürlich auch deutlich länger dauern – je nachdem, wie lange man sich an den Gehegen aufhält.

Der rote Rundweg führt an fast allen Gehegen vorbei und die wenigen fehlenden lassen sich gut einfügen.

Gehege und Häuser

Auf Grund der aktuellen Situation waren die Häuser geschlossen.

Viele Gehege sind neu und bieten den Tieren viel Platz und auch Versteckmöglichkeiten. Auch die älteren Gehege sind liebevoll gestaltet und wirken nicht klein bzw. eng.

Rastmöglichkeiten

Es gibt an vielen Stellen Rast- und Picknickmöglichkeiten. Besonders gut hat uns an vielen Stellen die Wegeinfassung durch große Basaltsteinquader gefallen, die auch als Sitzmöglichkeit genutzt werden konnten. Vielleicht auch eine Idee für andere Zoos.

 

Spielmöglichkeiten

Auf Grund der aktuellen Situation waren alle Spielplätze geschlossen.

Verpflegung

Es gibt verschiedenen Kioske und ein Zoorestaurant. Das Angebot ist vielfältig und reicht deutlich über ein normales Imbissangbot hinaus. Überall gibt es auch vegetarische Alternativen.

Wir haben auf der Terrasse des Restaurant Sambesi mit Blick auf die grandiose Elefantenanlage und ihre Bewohner*innen gegessen. Das Essen war für Zooverhältnisse überdurchschnittlich gut. Und unser Kellner war sehr zuvorkommend und schnell. Daran kann sich so mancher Zoo ein Beispiel nehmen.

Sauberkeit

Der Zoo einschl. der sanitären Einrichtungen ist gepflegt und sauber

Barrierefreiheit

Die Barrierefreiheit ist an den meisten aber nicht an allen Stellen gegeben. Einzelnen Bereiche sind nur über Stufen zu erreichen. Die gemilchten Teile der Wege fügen sich schön in die Landschaft ein, könnten aber auch mit Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen etc. schwerer befahrbar sein.

Highlight

Die große Elefantenanlage im Herzen des Zoos ist ein echtes Highlight. Optisch ist sie eindeutig die schönste, die wir bisher gesehen haben. Es gibt ganz viele unterschiedlich gestaltete Bereiche, in die die Besuchenden von verschiedensten Stellen des Rundweges immer wieder einen Einblick haben.

Ein sehr persönliches Highlight war auch die Polarfuchsanlage, da diese Tiere einfach zu unseren Lieblingstieren gehören. Das Gehege ist so gestaltet, dass wir als Besuchende an einigen Stellen auf Augenhöhe mit den neugierigen Tieren waren und dort ziemlich viel Zeit verbracht haben.

Gut gefallen hat uns auch, dass im Zoo mit dort gekauftem Futter viele der Tiere gefüttert werden dürfen. Bei Tieren, die nicht gefüttert werden dürfen, stehen entsprechende Hinweise an den Anlagen. Die Elefanten ließen sich mit den Karotten ans bzw. ins Wasser locken und auch den Polarfüchsen hat es geschmeckt.

Tipps

Futter kann an der Kasse und z.T. auch an Futterautomaten im Zoo gekauft werden. Bitte nur das dort gekaufte Futter nutzen.

Fazit

Ein schöner Zoo, den man auf jedem Fall einmal besuchen sollten. Und es lohnt sich auch, eines der gastronomischen Angebote zu nutzen.

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Nashornbulle Amari

Großes Bild: Frauke Wichmann Kleines Bild: Thüringer Zoopark Erfurt