Adventskalender 2022 - Fossa

Fossa

 

Anzahl Unterarten: 00

Vorkommen: Madagaskar

Lebensraum: Wälder bis 2600 m ü. NN

Kopf-Rumpf-Länge: 70 - 80 cm

Schwanzlänge: 65 - 70 cm

Gewicht: 5,5 - 20 kg

Nahrung: Nagetiere, Reptilien, Vögel, Halbaffen

Gefährdungsstatus: VU (gefährdet)

Text: Adrian Pistorius-Langer

 

Die Fossa ist das größte Raubtier, dass auf der Insel Madagaskar (Afrika) vorkommt.

 

Auch wenn der Körperbau des Tiers stark an Katzen oder Schleichkatzen erinnert sind Fossas nur entfernt mit diesen verwandt. Fossas zählen zu den Madagassischen Raubtieren, welche wie der Name schon sagt, ihren Nahrungsbedarf größtenteils durch tierische Kost decken.

 

Die Männchen sind etwas größer und auch schwerer als die Weibchen. Die Tiere kommen lediglich zur Paarung zusammen und leben den Rest ihres Lebens einzelgängerisch und sind obendrein sehr territorial.

 

Erreichen die Tiere heutzutage in etwa die Größe einer Norwegischen Waldkatze, so waren in Prähistorischen Zeiten Größenverhältnisse eines Leoparden nicht unüblich.

 

Diese Tiere verschwanden allerdings mit den Großlemuren der Insel, welche die Größe eines Menschenaffen erreichen konnten. Zur bevorzugten Beute der Fossa gehören die Lemuren Madagaskars. Bei der Jagd auf diese Tiere läuft das Fossa durchaus durch die Baumwipfel, um ein unvorsichtiges oder krankes Tier zu erhaschen. Hierbei nutzen sie ihren langen Schwanz als Ruder, um nicht versehentlich bei Sprüngen zwischen den Ästen abzustürzen.

 

Das Fossa ist wie ihre Beutetiere in ihrem Bestand bedroht. Den Tieren wird besonders die massive Abholzung ihres Lebensraums zum Verhängnis, da sie einen dichten Baumbestand zum überleben benötigen.

Quelle: zootierliste