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Adventskalender 2022 - Kleinfleck-Ginsterkatze

Kleinfleck-Ginsterkatze

 

Anzahl Unterarten: nicht genau bekannt

Vorkommen: naher Osten, nördliches Afrika, Südeuropa

Kopf-Rumpf-Länge: 46,5 - 52 cm

Schwanzlänge: 40 - 51,6 cm

Gewicht: 1,5 - 2,6 kg

Nahrung: kleinere Säuger, Vögel, Insekten, Fische

Gefährdungsstatus: LC (nicht gefährdet)

Text von Marike:

Die Kleinfleck-Ginsterkatze gehört zu der Familie der Schleichkatzen. Es gibt zwischen fünd und 14 Unterarten (genau kann man es nicht sicher sagen), welche inzwischen in Afrika, Südeuropa und der arabischen Halbinsel
heimisch sind. Für die Verbreitung nach Europa ist eventuell der Mensch verantwortlich. Die Ginsterkatze ist hier auf den Balearen, der iberischen Halbinsel und in Südfrankreich zu finden. Aber sogar in Belgien oder in Deutschland sind schon Tiere gesichtet worden.

Sie ist etwa so groß wie eine Hauskatze, jedoch langgestreckter, und graubraun gefärbt mit schwarzen Flecken und geringeltem Schwanz. Sie haben ein spitzeres Gesicht als unsere Hauskatzen. Allerdings sieht man sie vermutlich selten, da sie nachtaktiv und scheu sind. Man könnte auch der Nase nach gehen, die Tiere verbreiten einen starken Moschusgeruch.

Die Kleinfleck-Ginsterkatze ist überwiegend ein Einzelgänger. Die bis zu vier Jungtiere bleiben ein Jahr bei der Mutter. In Freiheit ist die Lebenserwartung etwa 10-12 Jahre. Kommunizieren tut die Schleichkatze mit den gleichen Lauten wie unsere Hauskatzen, von Knurren bis zu Schnurren.

Sie springt und klettern meisterlich auf ihrer Jagd, vor allem nach kleinen Säugetieren wie Mäusen, aber auch Vögeln und Insekten. Meist halten sie sich jedoch am Boden auf.

Der Lebensraum ist sehr unterschiedlich, meist in Busch- oder Waldgebiet, weniger dagegen im Regenwald oder sehr trockenen Gebieten. In Südeuropa bewohnt sie meist Wälder und Hügellandschaften.

Durch das große Verbreitungsgebiet und die Anzahl der Tiere ist die Art glücklicherweise nicht gefährdet. Gebietsweise wird sie wegen des Fleisches oder für die Herstellung von traditioneller Medizin gejagt. Allerdings erfreuen sie sich als exotische Haustiere immer größerer Beliebtheit, was zwar nicht verboten, aber kritisch zu sehen ist, da sie sich normalerweise Menschen gegenüber distanziert verhalten.

 

Quellen: Wikipedia, Wildkatzenzentrum Felidae, zootier-lexikon.de, NCGO-Blog

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