Zoo Antwerpen
Erfahrungsbericht aus 2025
Eröffnung: 1843
Größe: ca 11 ha
Tiere: ca 5000
Besucher: ca 1,3 Millionen
Adresse: Koningin Astridplein 20-26
2018 Antwerpen, Belgien
Erste Eindrücke
Der Zoo Antwerpen liegt mitten in der Stadt – direkt am Hauptbahnhof – und ist somit hervorragend erreichbar. Der Eingangsbereich ist sehr schön gestaltet und stimmt die Besucher sofort auf den Rundgang ein.
Ausschilderung
Der Zoo ist sehr gut ausgeschildert. Ein durchnummerierter Rundweg führt zuverlässig an allen wichtigen Stationen vorbei. Viele Gehegeschilder sind in Niederländisch, Französisch, Englisch und Deutsch verfasst, was den Besuch sehr angenehm macht. Einzelne Schilder weisen zudem auf besondere Sehenswürdigkeiten hin.
Preis
Der Eintrittspreis liegt mit 37,50€ im höheren Bereich, ist aber angesichts der Lage und Vielfalt gerechtfertigt.
Rundweg
Der Rundweg besteht aus 27 Stationen und ist klar strukturiert. Wer ihm folgt, sieht alle wichtigen Anlagen und Häuser. Abkürzungen sind möglich, ebenso zusätzliche Wege, die spannende neue Blickwinkel eröffnen.
Rastmöglichkeiten
Überall im Park laden Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Viele davon bieten schöne Ausblicke auf die Tiere.
Verpflegung
Das gastronomische Angebot ist vielfältig: eine Pizzeria, ein großes Restaurant, zwei Imbisse, ein Café sowie ein Eiscafé direkt im Eingangsbereich stehen zur Verfügung. Wer möchte, kann natürlich auch eigenes Essen mitbringen.
Sauberkeit
Der Zoo präsentierte sich bei unserem Besuch sehr gepflegt, sauber und ordentlich.
Barrierefreiheit
Beim Kauf ermäßigter Tickets für Menschen mit Behinderung funktionierten die Automaten nicht zuverlässig. Abgesehen davon ist der Park jedoch sehr gut zugänglich. Überall, wo es Stufen gibt, sind alternative Rampen vorhanden. Auch die sanitären Anlagen verfügen durchweg über behindertengerechte WCs.
Hunde
Hunde sind nicht erlaubt.
Highlights
Schmetterlingshaus: Gleich zu Beginn des Rundwegs betritt man ein wunderschönes, frei begehbares Schmetterlingshaus. Die Tiere fliegen frei durch den Raum und kommen den Besuchenden sehr nah – ein toller Start in den Zoobesuch.
Büffelsavanne (Voliere): Eine riesige begehbare Voliere mit Büffeln und zahlreichen Vogelarten. Durch ihre Größe wirkt sie fast wie ein offenes, natürliches Habitat.
Fazit
Der Zoo Antwerpen ist ein wunderschöner Stadtzoo, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Trotz seiner vergleichsweise kleinen Fläche bietet er eine beeindruckende Vielfalt an Tieren und viele verschiedene Einblickmöglichkeiten in die Anlagen. Besonders die Highlights wie das Schmetterlingshaus oder die Büffelsavanne machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.






Zoopläne / Zoomaps
Ein Blick in die Vergangenheit:
Die Zoopläne zeigen, wie sich der Zoo im Laufe der Jahre verändert und weiterentwickelt hat
🐾 Wuschel blickt zurück
Hier hat Wuschel die wichtigsten Stationen aus der Geschichte des Zoos für euch gesammelt.
1843 – Der Zoo Antwerpen wird offiziell eröffnet.
1856 / 1885 / 1901 – Bau der großen Tempelelemente (z. B. der ägyptische Tempel, das Moor-Tempel-Verwaltungsbauwerk, Reptilienhaus etc.).
1968 – Eröffnung des Jubileumkomplexes mit Nocturama und Greifvogelbereichen.
1973 / 1978 / 1989 – Neubauten und Renovierungen: Reptilienhaus, kleine Affen, Sanierung des Affengebäudes.
1983 – Der Zoo wird unter Denkmalschutz gestellt.
1997 – Eröffnung von „Vriesland“, dem Pinguin- und Eisbereich.
1999 / 2003 – Erweiterung der Elefantenanlage; Anlage „Hippotopia“ mit neuen Häusern für Flusspferde, Tapire und Sumpfvögel.
2011–2017 – Umgestaltung und Erweiterung der historischen Zone „Zone Z“: neue, größere Gehege, Restaurierung historischer Gebäude, Integration von Gastronomie und Besucherbereichen.
2020–2023 – Erneuerung des Jubileumkomplexes: Ausbau von Besucherwegen (Skywalk, Blickachsen), neue Außenbereiche für Seelöwen und Großkatzen, strukturelle Verbesserungen für mehr Tierwohl.

































