Burgers Zoo
Erfahrungsbericht aus 2017
Eröffnung: 1913
Größe: ca 45 ha
Tiere: ca 3000
Besucher: ca 1,2 Millionen
Adresse: Antoon van Hooffplein 1
6816 SH Arnhem
Erste Eindrücke
Die Anreise zum Burgers' Zoo führt durch einen Wald, in dem der Tierpark idyllisch gelegen ist. Die Beschilderung zum Park ist gut, und es gibt einen großen Parkplatz.
Ausschilderungen
Die Ausschilderung im Zoo ist sehr gut, meistens in drei, manchmal sogar in vier Sprachen gehalten und somit sehr besucherfreundlich. An allen Gehegen stehen Schilder mit Informationen über die Bewohner.
Preis 2025
Mit 29 € Normalpreis liegt Burgers' Zoo im oberen Mittelfeld. Teilweise gibt es Gutscheine, mit denen man etwas sparen kann.
Rundweg
Es gibt vier Rundwege, die von einem Bereich in den anderen führen und gut ausgeschildert sind. Die Bereiche stehen thematisch für verschiedene Landschaften und Biosphärenreservate. Der Rundweg selbst ist sehr durchdacht.
Gehege
Es gibt eine Mischung aus alten und neuen Gehegen. Auch die älteren Anlagen sind meist recht großzügig gestaltet und viele sind naturbelassen.
Burgers' Zoo zeichnet sich durch verschiedene Vergesellschaftungen aus, die nicht nur für die Besucher interessant sind, sondern auch den Tieren Abwechslung bringen. Es gibt einige begehbare Gehege, und die meisten Anlagen bieten einen freien Einblick für die Besucher oder aber große Sichtscheiben.
Rastmöglichkeiten
Vor vielen Gehegen gibt es Bänke, von denen man bei einer kleinen Pause die Tiere beobachten kann.
Verpflegung
Es gibt mehrere Restaurants, in denen Imbissgerichte, belegte Brote, Kaffee und Kuchen angeboten werden. Im Bereich des "Bush" (Anm.: bekanntes Tropenhaus in Burgers' Zoo) gibt es auch Wok-Gerichte, was eine abwechslungsreiche Auswahl bietet.
Sauberkeit
An der Sauberkeit gibt es nichts zu bemängeln. Der Zoo ist sehr gepflegt.
Barrierefreiheit
Es gibt einen speziellen Rollstuhlrundweg, was auf eine gute Barrierefreiheit hindeutet und Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen eine gute Zugänglichkeit ermöglicht.
Hunde
Hunde sind hier nicht erlaubt. Ausnahme sind geschulte Behindertenbegleithunde.
Highlight
Unser Highlight ist das Mangrovenhaus, das erst kurz vor unserem Besuch eröffnet wurde. Dort leben unter anderem Seekühe und sehr viele sehr schöne Schmetterlinge, was eine faszinierende und einzigartige Erlebniswelt schafft.
Fazit
Burgers' Zoo ist ein schöner Zoo, der immer einen Besuch wert ist.







Zoopläne / Zoomaps
Ein Blick in die Vergangenheit:
Die Zoopläne zeigen, wie sich der Zoo im Laufe der Jahre verändert und weiterentwickelt hat
🐾 Wuschel blickt zurück
Hier hat Wuschel die wichtigsten Stationen aus der Geschichte des Zoos für euch gesammelt.
1913 – Johan Burgers eröffnet die „Faisanterie Buitenlust“, den Vorläufer des Zoos, in ’s-Heerenberg.
1923 / 1924 – Umzug nach Arnhem; am 23. Juli 1924 wird der Zoo in der neuen Stadt unter dem Namen „Burgers’ Dierenpark“ eröffnet.
1934 – Erste naturnahe Gehege als Inspiration von Carl Hagenbeck entstehen, mit Moats und freier Trennung statt Gitter.
1944–1945 – Im Zweiten Weltkrieg wird der Zoo während der Schlacht um Arnhem stark beschädigt; Tierbestand und Anlagen leiden schwer.
1968 – Eröffnung des Safari-Bereichs, Besucher können durch Savannengebiete fahren.
1971 – Inbetriebnahme der Schimpanseninsel – eine der ersten größeren Gruppenhaltung freier Schimpansen.
1988 – Eröffnung des tropischen Regenwald-Ecodisplays „Bush“, eine Halle mit dichter Vegetation und freier Tierhaltung im Innenraum.
1994 – Erweiterung mit dem Desert-Bereich, ein Innendesert mit ausgewählten Tier- und Pflanzenarten.
2000 – Eröffnung von „Ocean“, einem großen Meerwasser-Aquarium mit 8 Millionen Litern.
2008 – Start des „Rimba“-Bereichs, einem tropischen Regenwald-Ökosystem mit verschiedenen asiatischen Arten.
2012 – Neuer Indoor-Spielplatz „Kids Jungle“ eröffnet.
2017 – Eröffnung des modernen Mangrove-Bereichs, eine große Halle mit Mangroven-Ökosystem und relevanten Wasser- und Tierarten.










