Markus Köchling

Es gibt viele Dinge, die die meisten Menschen über Tiere und die Natur sagen, obwohl sie nur einen Bruchteil darüber wissen. Die Natur ist unendlich und unterliegt der Erfolgsgeschichte der Evolution. 

 

Wir Menschen sind aufgrund unserer "erfolgreichen" Lebensweisen eine Spezies, die in der Evolution exorbitant viel Einfluss hat. Es wurde und wird sehr Vieles zerstört und es liegt in unserer Verantwortung, noch Bestehendes zu schützen und zu erhalten. 

 

Mein Name ist Markus Köchling und ich bin Bachelor professionell of Animal Care and Management/Tierpflegermeister.

Als Inhaber des GERMAN WILDLIFESERVICE/ZOO- und Tierparkservice sowie von Animal and Amusement Parkdesign bin ich mit 15 Jahren Zoo- und Wildlifeerfahrung jeden Tag aufs Neue stolz darauf, mit unterschiedlichen Menschen und einzigartigen Geschöpfen zusammenzuarbeiten und diese ein Stück weit näher zusammenzubringen. Der Zoo ist genau dieser Ort, und dass ich meinen Artenschutztraum leben kann, erfüllt mich und motiviert mich, jeden Tag Alles zu geben.

Damit wir viele Menschen auf unterschiedlichen Wegen erreichen und dies natürlich am liebsten direkt im Zoo, nutzen wir diverse Kanäle wie zum Beispiel Facebook und Instagram wo wir unter dem Suchbegriff zooundtierparkservice zu finden sind. Radio, TV, Zeitungen und viele online und offline Strategien verfolgen wir und bringen die Wildniss direkt zu den Menschen. Folge uns auch und werde Teil unseres Netzwerkes ganz nach dem Motto: FOLGE DER WILDNIS....EGAL WOHIN!

 

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Was hat dich dazu gebracht, über den Tierpfleger-Beruf hinaus deine Firma zu gründen und so weiter für und mit Tieren zu arbeiten?

Ich bin Tierpfleger und will es auch mein ganzes Leben bleiben, man kann damit nicht aufhören. Dafür steckt man einfach zu viel Herz in die Sache. Nach insgesamt 15 Jahren und nach etwa 5 Jahren als Tierpflegemeister haben sich mir aufgrund von unterschiedlichsten Erfahrungen Türen geöffnet, die es mir ermöglichen, die Artenschutzwelt mitzugestalten. Mich hat es schon immer gereizt, Dinge zu bewegen und zu gestalten, eben mich einzumischen. Ich bin ein Mensch, der gerne agiert und nicht reagiert. Unterschiedlichste Strategien habe ich zusammen mit Kollegen entwickelt und ich habe viele Ideen für die Zukunft, die ich gerne umsetzen möchte. Insgesamt habe ich wohl 1.001 Projekte und freue mich auf jedes einzelne, sie schlummern einfach in mir. Das alles wäre natürlich nicht möglich ohne mein Team und die Leute, die immer an mich geglaubt haben. Für den Tier- und Artenschutz nachhaltige Strukturen zu entwickeln, das macht mir besonders viel Spaß und motiviert mich jeden Tag. Dabei weiß ich, dass Zoos darin einen extrem großen Stellenwert haben und diesen auch in Zukunft beibehalten müssen. Gerne trage ich dies auch in die Öffentlichkeit, damit die Menschen wissen, was wirklich in Afrika und Co. los ist.

Du bietest mit deinen Firmen unter anderem die Unterstützung bei der Planung von neuen Gehegen an. Was ist deiner Meinung nach das wichtigste für ein neues Tiergehege? (Vielleicht nehmen wir als Beispiel ein Gehege für Raubkatzen)

Diese Frage bekomme ich natürlich sehr häufig gestellt. Zunächst einmal ist es das allerwichtigste, dass sich die Tiere wohlfühlen können und ihnen alles, was sie brauchen zur Verfügung steht -Tierwohl-. Ein Tiergehege ist ein Territorium eines Tieres, einer Spezies oder verschiedener Tiergruppen, die zusammen in einer Anlage in einem Zoo leben. Wir alle wissen, dass die Erlöse aus den Eintrittsgeldern und andere Einkünfte der Zoos die Artenschutzarbeit für die Tiere finanzieren. Deswegen soll der Besucher möglichst live und direkt ein -Tiererlebnis- haben. Dieses erzeugt natürlich Kundenzufriedenheit und ist neben dem Tierwohl ebenfalls wichtig. Das Eintauchen in eine andere Welt lässt Besucher erahnen, wie es in fernen Teilen der Erde aussehen kann und wo die Erfolge oder die Problematiken im Arten- und Naturschutz liegen. Ja, ein Gehege und die jeweilige Tierart müssen auch -tierische Bildung- betreiben. Wenn ich einen Tiger durch den Bambus streifen sehe, bekomme ich noch heute Gänsehaut, nicht, weil ich Angst vor den Tieren habe, eher Respekt, aber weil ich eben weiß, wie toll und wunderbar diese Tiere sind und wie die Zerstörung des Lebensraumes immer weiter voranschreitet. Mich dahinein zu versetzen, wo der Tiger in seinem neuen Revier seinen Lieblingsplatz haben könnte und seine Fähigkeiten ausleben kann, dies fällt mir sehr leicht, da ich jahrelang mit den Tieren arbeite und ja, wie soll ich sagen, ich weiß, was Tiger wollen! Natürlich muss ein Tierrevier in einem Zoo auch entsprechend finanziert werden und deswegen ist jedes unserer Projekte einzigartig und auf seine Weise anspruchsvoll.

Wo siehst du neben der Arterhaltung die wichtigsten Aufgaben von Zoos?

Als allererstes ist immer auch sehr schnell der Arterhalt genannt, aber viele wissen nicht genau, was eigentlich dahintersteckt. Arterhaltung ist so groß und so wichtig und viele Zoos auf der Welt setzen sich in unterschiedlichsten Projekten für Tier-Artenschutz und deren Lebensräume ein. Insito und Exsito gehören für mich zusammen und ich glaube, dass in Zukunft die Populationsmanager der Nationalparks und Privatparks in den Ursprungsländern der Tiere mit uns zusammen die einzige Lösung sind, Tierarten und somit Leben zu erhalten. Unsere Erde ist ein komplexes Ökosystem, in dem vom Einzeller bis hin zum Zebra jedes Lebewesen seine Aufgabe und seine Mission hat. Menschen haben und machen in dieser Hinsicht viel kaputt und darüber müssen wir eben aufklären und den Menschen zeigen, wer wir sind und was wir tun. Über einen großen Teil der Tierwelt wissen wir noch fast gar nichts. Und mit wir meine ich die Menschen, die sich sonst eigentlich nicht weiter mit dem Thema professionell beschäftigen. Aufgrund unserer umfangreichen Leistungen, die jeder jeden Tag in seinem Alltag erbringen muss, ist kaum Zeit, sich zu öffnen und wirklich Wissen zu erlangen. Wie soll ein Mensch ein Tier, wie zum Beispiel das Solawesi-Pustelschwein schützen, wenn keine "Sau" diese Tiere kennt? Gar nicht! Wir müssen etwas über diese Tiere lernen, sie halten, erforschen und züchten, um den Menschen diese Tiere nahezubringen, bevor es zu spät ist und sie für immer unsere Erde verlassen.

Hast du einen Lieblingszoo? Wenn ja, warum ausgerechnet dieser Zoo?

 

Ich bin so gerne in Zoos und in der Nähe von Tieren und habe auch schon sehr viele Zoos in unterschiedlichen Teilen der Welt besucht. Stolz bin ich darauf, dass es so viele unterschiedliche Einrichtungen gibt, aber festlegen, welcher der Beste ist? Nein! Sehr viel Nähe verspüre ich natürlich zum Zoo Wuppertal und natürlich dem Zoo Hannover, in dem ich 10 Jahre lang gearbeitet habe. Meine Tiere dort und natürlich meine Kollegen liegen mir sehr am Herzen und die dort dargestellten Lebensräume sind wirklich großartig gestaltet. Alles in allem bin ich Tier- und somit Zoofreund durch und durch und entdecke natürlich immer gerne neue Zoos.

Wo siehst du die Aufgabe der Zoos in der Zukunft?

 

Das Aufgabenfeld der Zukunft wird sich nicht grundlegend verändern, aber etwas um gewichten und vor allem erweitern. Als wichtiger Bestandteil der Weltpopulationen werden Tiere zusammen mit Zoos und Nationalparks sowie Privathaltern, schon heute gezielt gezüchtet und Projekte zusammen verwirklicht. Die Lösung für die Artenschutzprobleme in den Ursprungsländern sehe ich in der Kommunikation, bei den Konflikten wirtschaftlicher Interessen und an teils mangelnder Kooperationsgemeinschaft. Es gibt bereits tolle Strukturen, die in den letzten 30-40 Jahren entstanden sind und ich freue mich sehr, dass schon so viel geschehen ist und so viele Menschen Teil dieser Artenschutzstrategie sind. Ich sehe aber auf jeden Fall auch noch weitere Möglichkeiten in der Zukunft. Diese Arbeit weiter zu intensivieren und dann zusammen mit einer Vielzahl von Menschen direkt oder indirekt "mit unseren Besuchern" diese Mission zu verfolgen, dies wird die Hauptaufgabe sein. Wünschen würde ich mir, dass die unterschiedlichsten Interessensverbände einen gemeinsamen Weg finden, der auf Grundlage von Sachlichkeit und Professionalität vorweg besprochen wurde. Zoos und Tierparks sind die letzten Vertreter der wilden Tiere. Wir professionellen Tierhalter zusammen mit unseren 700.000.000 Zoo-Fans auf der ganzen Welt können einiges bewegen. Dabei gehört es eben auch dazu, zu informieren und den Menschen die Gesetze der Natur näher zu bringen und den Menschen klarzumachen, dass eben auch schon mal ein Meerschweinchen sterben muss, damit eine Schlage satt wird. Durch die immer mehr digitalisierte Welt, scheint das vielen Menschen nicht mehr klar zu sein, dass unsere humanitären Emotionen und Regeln nichts mit den Gesetzen der Natur zu tun haben. Als Zentrum für die Ausbildung der Artenschützer von heute und vor allem morgen, da sehe ich Zoos und bei dem Aufbau weiterer Artenschutz- Naturschutzgebiete auf der ganzen Welt gibt es neben den Erneuerungen der Tierreviere in den Zoos auch noch eine Menge zu investieren. Also tierisch viel zu tun im Zoo der Zukunft!

Welche Ausbildung bzw. Bescheinigungen benötigt man, um einen Tiertransport durchführen zu dürfen?

Den Ordner kann ich gerne mal in einem Fachartikel veröffentlichen, es gibt natürlich extrem viele unterschiedliche Arten von Tiertransporten. Dazu gibt es etliche Gesetze, Verordnungen und Regelungen. Man muss Sachkundeprüfungen ablegen, entsprechende Ausbildungen und Berufserfahrung vorweisen, zugelassene Fahrzeuge und Transporter besitzen, die ordnungsgemäß ausgestattet sind und mit denen man einen Betrieb anmelden und eine Zulassungsnummer beantragen muss. Die Zuverlässigkeit sollte dabei immer gegeben sein, da es sich um eine erlaubnispflichtige Tätigkeit handelt. Zudem sollte man sich sehr gut mit den Tier- und Artenschutzgesetzen auskennen. Grundsätzlich sollte man auch alle Tiere ordnungsgemäß versorgen können, damit man den Tieren auch auf dem Transfer die bestmögliche Pflege gewährleisten kann. Es gibt also sehr viele Bescheinigungen und Erlaubnisse, die man benötigt, um Tiere zu transportieren. Es hängt auch von der Art und von der Entfernung bzw. der Dauer des Transportes ab.

Welches war der aufwendigste Tiertransport, den du organisiert oder sogar durchgeführt hast?

Ich habe einmal 6 Tiger gleichzeitig nach Amsterdam zum Flughafen gebracht. Das war sehr aufregend, weil man die Übersicht über die ganzen Beteiligten haben musste. Die Tiere haben dabei super mitgemacht. Eine Giraffe haben wir von Kopenhagen nach Rom gebracht. Wir waren wie ein Segelschiff und das über die weite Strecke, aber wir sind gut angekommen ohne auch nur einen Kratzer. Am meisten habe ich mir aber einen Kopf darüber gemacht, wie ich ein Pärchen Europäische Pirole transportiere. Die sehr schreckhaften Vögel sind auch noch extrem selten gehalten und recht empfindlich. Ich glaube, ich habe zwei Tage lang an der Transportbox gebastelt, bis ich zufrieden war und am Ende auch alles geklappt hat.

Ist es so, dass je größer und schwerer das Tier, um so aufwendiger der Transport oder gibt es auch kleinere Tiere, bei denen ein Transport ebenfalls sehr kompliziert ist?

Das kann man überhaupt nicht pauschal sagen. Natürlich ist ein Transport von Flusspferden und Elefanten aufwendig, gerade logistisch gesehen. Aber auch kleine Tiere und im Speziellen Vögel können schon einmal eine sehr große Herausforderung sein, denkt man zum Beispiel an einen Kolibri oder auch an andere Nahrungsspezialisten. Es ist wichtig, dass man sich im Vorfeld bestens organisiert und immer mit 100 Prozent bei der Sache ist, damit man seiner Verantwortung für die Lebewesen stets bewusst ist.

 

Mit welchen Tieren hast du in deiner Zeit als Tierpfleger hauptsächlich gearbeitet?

Die Liste ist lang. Es sind fast 15 Jahre und ich habe mich nie immer nur um ein Tier oder eine Art gekümmert. Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Antilopen, Equiden, Primaten, Großkatzen, Kleinkatzen, Reptilien, Fische, Kleinsäuger, Robben, Tapiere, Okapis, Rinder, Mangusten und natürlich sämtliche Vögel. Meine Erfahrungen bei den Meeressäugern würde ich gerne noch weiter ausbauen.

Hast du auch ein Lieblingstier?

Eine Frage, die jedem Tierpfleger gestellt wird. Ich interessiere mich für die gesamte Tierwelt und ihren Erhalt, deswegen mag ich eigentlich alle Tiere. Es gibt eine Ausnahme: Da ich viel im Dschungel und im Outback unterwegs bin, gebe ich zu, dass mich Mücken und Blutegel eher stören. Und wenn mich einer zwingen würde mich zu entscheiden, meine Antwort auf eine favorisierte Tierart zu spezifizieren, dann würde ich Elefanten sagen.

 

Wurdest du bei der Arbeit mit Tieren schon einmal verletzt?

 

Natürlich gibt es wie in jedem Beruf ein gewisses Berufsrisiko und dabei geht es nicht immer darum, dass man von einem Löwen angegriffen wird. Was heißt verletzt, ich sage mal eine Schramme gab es schon öfter einmal. Ein Pfau hat mich einmal beim Fangen mit seiner Spore übel am Unterarm erwischt. Die Narbe trage ich heute noch. Weil mir das so peinlich war, habe ich immer erst erzählt, dass es ein Leopard war. Das hörte sich besser an, aber natürlich habe ich es am Ende dann doch aufgelöst, da ich nicht lügen kann.

 

Du engagierst dich ja sehr zum Thema Tierschutz und Tierwohl. Gibt es Organisationen in diesem Bereich, deren Arbeit du schätzt?

 

Ein Teil meiner Arbeit ist nicht profitorientiert und ausschließlich dem Artenschutz zuzuschreiben. Dies hat in den letzten Jahren so einen Umfang eingenommen, dass wir gerade dabei sind, einen eigenen Stiftungsverein daraus zu organisieren. Reserva Natura e.V. wird Anfang des Jahres 2020 gegründet, um unsere Artenschutzarbeit zu konzentrieren. Wir werden eigene Projekte auf die Beine stellen und meine bisherigen Partner weiter unterstützen. Dazu gehört die Zoologische Gesellschaft für Arten und Populationsschutz. Sie macht sich voller Energie für oft sehr unbekannte Arten stark. Für Artenschutz abseits von Panda und Tiger habe ich besonders viel übrig, weiß aber auch, dass die großen Big Five ore more im Artenschutz eine wichtige Bedeutung auch für andere Spezies desselben Lebensraums haben. Ich unterstütze den Verein für den Erhalt des Humbolt Pinguins e.V. und seit vielen Jahren schon das Colobus Conservation Center in Kenia, das z.B. Hängebrücken für die Affen über die Straßen baut, damit diese nicht überfahren oder angefahren werden. Vom Colobus Conservation Center wird ebenfalls eine Auffangstation betrieben. Gelebter und umgesetzter Tierschutz ist es auch, wenn ich mich politisch einmische, sei es bei der Neuauflage von Verordnungen oder Empfehlungen, sowie im politischen Alltagsgeschäft als sachkundiger Ansprechpartner für Politiker. Als Mitglied der Gesellschaft Arterhaltende Vogelzucht und auch des Berufsverbandes der Zootierpfleger unterstütze ich natürlich aktiv die Projekte dieser beiden Verbände. Aufgrund des großartigen Engagements der Mitglieder kommen dabei wirklich beachtliche Summen zusammen. Es ist wirklich toll, ein Teil dieser Organisationen zu sein.

Wenn du dich heute nochmal entscheiden müsstest, würdest du wieder diesen beruflichen Weg einschlagen und mit Tieren arbeiten?

Ganz klar JA, und es gibt für mich auch immer noch nichts Schöneres auf dieser Welt, als das, was ich tue. Mein Leben ist oft echt abenteuerlich und ich bin ehrlich, ich mag Abenteuer. Mir ist auch klar, dass ich nicht im Zeitalter von Indianer Jones geboren bin und das ist auch gut so. Ein bisschen wie früher ist es schon, wenn wir mal wieder eine besonders schwierige Aufgabe vor uns haben oder im Dschungel mal irgendwie was nicht nach Plan läuft. Dann freut man sich auch schon mal auf ein paar Stunden Büroarbeit, wobei ich sagen muss, dass auch in unserem Büro Kreativität großgeschrieben wird und aufgrund unserer Auslastung definitiv keine Langeweile aufkommt.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Zoos und Tierparks in Deutschland?

Weiter so! Und vor allem zusammenhalten, um gemeinsam die Ziele und Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Wir brauchen Zoos. "Ohne Zoos nix los", und das ist auch wirklich so und deswegen brauchen wir jeden einzelnen. Die Größe spielt dabei keine Rolle und wenn er eben auch nur ein "Deck" der großen Arche, die wir sind, darstellt. Ich werde mich jedenfalls für die Zukunft der Zoos einsetzen und diese mitgestalten und darauf freue ich mich. Ich war schon immer ein Mensch, der nach vorne schaut und ich bin fröhlich und zugleich gespannt auf das, was hinter der nächsten Ecke passieren kann. Ein Zoo ist für mich genau das. In Deutschland haben wir das dichteste Zoovorkommen der Welt, weil die Deutschen wissen, was Zoos alles leisten und dass es den Tieren dort gut geht. Es ist unsere Verantwortung, das weiter zu führen, was sehr engagierte Menschen in den letzten 150 Jahren aufgebaut haben und darauf sollten wir stolz sein und dabei nicht vergessen, wo wir herkommen und wer wir sind.